Zirkulation

Die Anziehungskraft, welche der Begriff der ZIRKULATION zuletzt auf die Geistes- und Sozialwissenschaften ausgeübt hat, hängt vor allem mit der Bewegungskomponente des Begriffs zusammen. Er wird heute auf (fast) alles angewandt, was Distanzen überbrückt und Positionen verändert. Das Zirkulationsdenken zeichnet sich dabei durch eine Vorstellung von Ordnung aus. 

23 (2/2020): Zirkulation
23 (1/2020) – Zirkulation
Aus dem Inhalt:

Mediale Ordnungen von Kreisläufen – Koloniale SolarsystemeSchwebene Infrastrukturen – KI-Gestalten – Feministische Anthropozän-Kritik – Methoden-Diskussion – Korrekturlektüre – Schlaf als Kulturtechnik – Hör-& Klangforschung

 

Bild: NASA-Visualisierung von Ozeanzirkulation

Aus den Blogs

Open-Media-Studies-Blog

Der elfte Beitrag der Sonderreihe «Digitale Medien und Methoden» stammt von Laura Katharina Mücke und beschäftigt sich mit der Erfahrungsanalyse als Ansatz zur Berücksichtigung von Nutzer_innen-Kommentaren für das Verständnis von digitalen audiovisuellen Bewegtbildmedium im Netz.

30. November 2020
Open-Media-Studies-Blog

Dieser zweiteilige Blogbeitrag thematisiert die Rolle von Podcasts in Open-Science. Nach der Vorstellung des allgemeinen Hintergrunds in Teil 1 stellt der 2. Teil einige exemplarische medien- und filmwissenschaftliche Podcasts vor.

16. November 2020
Open-Media-Studies-Blog

Zur Vorbereitung auf das geplante Methoden-Handbuch Digitale Medien und als Beitrag zu einer offenen Methodendiskussion im Fach kuratieren wir (Laura Niebling, Felix Raczkowski, Maike Sarah Reinerth und Sven Stollfuß) in den kommenden Monaten eine Sonderreihe zu «Digitale Medien und Methoden» im Open-Media-Studies-Blog mit ‹Werkstattberichten› zu den in der medienwissenschaftlichen Forschung eingesetzten Methoden. Der zehnte Beitrag der Sonderreihe stammt von Martin Donner und beschäftigt sich mit der bildungstheoretischen Strukturanalyse, mit der digitale MusikmachDinge untersucht werden.

9. November 2020
Open-Media-Studies-Blog

Wie können wir die Beziehung zwischen Forschenden und Studierenden inklusiver, gleichwertiger, wertschätzender und kollaborativer gestalten? Aufbauend auf ihren Erfahrungen als Studierende macht Elisabeth Mohr Vorschläge, um eine produktive Debatte anzustoßen.

27. Oktober 2020
Gender-Blog

Amy Baretts immer wieder vorgeführter cordon familial verschmilzt und überschreibt die Macht, die sie als Verfassungsrichterin in der Tat haben wird, mit dem liebevoll sorgenden Image der Mütterlichkeit.

22. Oktober 2020
Gender-Blog

Die Skandalisierung vom 14.10.1970, geschildert in der Hannoverschen Allgemeine.

14. Oktober 2020

Online

Web-Extra

Wie sich mit dem Corona-Virus die Funktionalität des Automobils und Ästhetik des Konzerts wandelten

Wer das Sido-Konzert verfolgt hat, dem fiel auf, dass eine oftmals totgesagte Technologie immer noch sehr lebendig ist: das Automobil. Etwa fünfhundert davon standen mit Konzertbesucher_innen darin vor der Bühne, blinkten und hupten. Es ist von Autokonzerten die Rede. Diesem aktuellen Phänomen, seinen Voraussetzungen und Bedingungen sollen in diesem Beitrag nachgegangen werden.

14. November 2020
Buchbesprechung

Schon vor der geordneten Lektüre lassen die zahlreichen Abbildungen die beeindruckende Materialfülle erahnen, mit der Susan Schupplis neues Buch Material Witness. Media, Forensics, Evidence (2020) aufwartet: Schreibmaschinenprotokolle, rauschende Videostills und hochauflösende Digitalfotos, körnige Pressefotos und Zeitungssauschnitte, museale Installationsansichten, Ansichten von Asservaten, Aufzeichnungs- und Abspielgeräten sowie Bilder der zugehörigen Kabel und Mikrophone.

30. September 2020
Web-Extra

A Forum on the Actuality of the Concept. Comment by Erhard Schüttpelz

The Zeitschrift für Medienwissenschaft no. 23 focuses on media and technologies of circulation in waste, computer simulation, festivals, migration, and data. In addition to the original articles in the issue, we have invited established scholars who have used, criticized or historicized the notion of circulation.

21. September 2020

Vorschau

Call for Papers

In digitalen Kulturen gewinnt Spielen eine gesellschaftliche Relevanz, die nicht mehr nur bedeutet, sich den Entgrenzungen neoliberaler Arbeitsformen oder der Verwertungslogik des Military-Entertainment-Komplex zu unterwerfen, sondern es auch ermöglicht, Widerstand gegen diese Machtformen zu leisten, alternative Zukünfte zu explorieren oder auch Strategien affektiver Mobilisierung zu entwickeln.

Texteinreichungen bis Ende Februar 2021
ZfM 25, erscheint im Oktober 2021
Heftvorschau

‹Sorge› steht für Kümmern oder Fürsorge – und damit in einem direkten Zusammenhang mit (historischen) Formen der Regierung, der Verbesserung des allgemeinen Wohlergehens. Ebenso aber konnotiert der Begriff ‹Besorgnis›, also unangenehme Affekte der Unruhe und Gefahr.

ZfM 24, erscheint im April 2021