Medienökonomien

In einem Moment, in dem die Bewirtschaftung medialer Kommunikation traditionelle Wirtschaftsbereiche an Wachstum und Dynamik bei weitem übertrifft und teilweise substituiert, in einem Moment also, in dem Ökonomie immer mehr zur Medienökonomie wird, stellt sich die Frage nach dem Verhältnis von Medien und Ökonomie bzw. von Medienwissenschaft und Ökonomik neu. Es geht in diesem Heft daher um eine Bestandsaufnahme und ein Erproben unterschiedlicher Ansätze der Modellierung des Verhältnisses von Ökonomie und Medien.

18 (1/2018) – Medienökonomien
ZfM 18 (1/2018) – Medienökonomien
Foto: The Roaring Twenties, Regie: Raoul Walsh, USA 1939 (Screenshot, Detail)
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Call for Papers

Selbstfahrende Autos, digitale Assistenzsysteme, humanoide Roboter, adaptive Nanodrohnen, fluide Interfaces oder smarte Supermärkte – derzeit herrscht wohl kein Mangel an technologischen Entwicklungen, die sich als Referenz der allgegenwärtigen Rede von einer (scheinbaren) Revolution bzw. einer neuen Ära der künstlichen Intelligenz anbieten. Gerade im Zusammenhang mit einer vermeintlichen oder tatsächlichen Autonomisierung technischer Infrastrukturen und Systeme hat das Thema «Künstliche Intelligenz» als Schüsseltechnologie, Konzept und soziotechnisches Gefüge derzeit wieder Konjunktur.

ZfM 21: Okt. 2019
Texteinreichungen bis Ende Dezember 2018
letztes Update am 25. April 2018
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Open-Media-Studies-Blog

Photo by Bruno Martins on Unsplash

Digitale Medien prägen unsere alltägliche Lebens- und Arbeitswelt in nachhaltiger Art und Weise. So sind in Deutschland nach einer aktuellen Studie neun von zehn Bundesbürger_innen online – rund 72% der ab 14-Jährigen täglich. Zentral ist dabei eine flexible, zeit- und ortsunabhängige Nutzung von Onlineanwendungen. In diesem Zusammenhang allerdings verändern sich nicht nur alltagskulturelle und unterhaltungsbasierte Mediennutzungsformen.

letztes Update am 21. Juni 2018
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Ein Bericht zum Workshop vom 6./7. April 2018 in Leipzig

Vom 6.-7. April 2018 hat sich das Forum Digitalisierung und digitale Kulturen an der Universität Leipzig zu einem Workshop getroffen. Den Auftakt des Workshops bildete ein Impulsvortrag von Gloria Meynen zu den methodischen Herausforderungen digitaler Medienforschung, in dessen Diskussion wichtige Desiderate der digitalen Medienforschung ebenso benannt wurden wie sich Anknüpfungspunkte für den weiteren Verlauf des Workshops zeigten. Im Anschluss an die Auftaktdiskussion bildeten die Teilnehmer_innen  drei Arbeitsgruppen, deren Arbeitsergebnisse untenstehend von den jeweiligen Gruppen zusammengefasst wurden.

Im Fokus der Arbeitsgruppen standen: 

1. Strategien und neue Allianzen

2. Methoden digitaler Medienforschung

3. Neue Themen, Ansätze, Theorien und Angebote

Im Sinne einer strategischen Neuausrichtung und einer erhöhten öffentlichen Sichtbarkeit der deutschen Medienwissenschaft in Bezug auf Fragen der Digitalisierung(sforschung) empfiehlt die Arbeitsgruppe zu Strategien und neuen Allianzen folgende Maßnahmen:

letztes Update am 27. Mai 2018
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«Fakten, Fakten, Fakten – und immer an die Leser denken!» Der Slogan, mit dem seinerzeit das Nachrichtenmagazin FOCUS lanciert wurde, gewinnt dieser Tage neue Aktualität: Meinungsge(t)witter sozialer Medien evozieren eine Renaissance des Qualitätsjournalismus. Science Marches proklamieren evidenzbasierte Erkenntnis. Und philosophische Arrièregardes predigen die Rückkehr zu erkenntnisunabhängigen Tatsachen.

ZfM 19 – Faktizitäten, erscheint im Okt. 2018
letztes Update am 25. April 2018
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Sowohl die Objekte der Medienwissenschaft als auch die Herkünfte der Forschenden tragen einen Klassen-Marker. Was für race und gender zunehmend erprobt ist – Analysekriterien für mediale Artefakte, für Produktions- und Rezeptionsformen, für epistemologische Strukturierungen bis hin zu Möglichkeitsbedingungen der Wissensproduktion –, steht für die Kategorie der class zur Diskussion.

ZfM 19 – Klasse, erscheint im Okt. 2018
letztes Update am 10. April 2018

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