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Schwerpunkt 

KLASSE Objekte der Medienwissenschaft wie Forschende tragen einen Klassen-Marker. Was für race und gender zunehmend erprobt ist – Analysekriterien für mediale Artefakte, für Produktions- und Rezeptionsformen, für epistemologische Strukturierungen bis hin zu Möglichkeitsbedingungen der Wissensproduktion –, steht für die Kategorie der class zur Diskussion: die Geschichte ihres Klassifizierens, die Naturalisierung und Internalisierung der Klassizismen, die Gegenwart von lokalen und neuen globalen Prekarisierten, von Hochschulzugängen.

FAKTIZITÄTEN In der Rede von ‹Fake News›, ‹alternativen Fakten› oder ‹Truthiness› treffen sich derzeit Diskurse des Politischen und der Wissenschaft. Dabei steht stets im Fokus, welche Rolle Medien bei der Produktion, Distribution und Transformation von Fakten spielen. Der Schwerpunkt erkundet, wie mediale Praktiken, Techniken, Politiken und Ästhetiken Faktizitäten herstellen, untermauern oder untergraben und daher mit entscheiden, was für wahr gehalten werden kann.

Einleitung in den Schwerpunkt

«Naked Attraction» und Phantasmen der Klassenlosigkeit

Klassifikation und Klassenkampf um 1700

Tribe 8s ästhetische Praktiken: «Disidentification» und queere Klassenpolitiken

Klassenspezifische Vermöbelung von Fernsehapparaten in den 1950er / 60er Jahren im interkulturellen Vergleich

von JR und Agnès Varda als Repräsentation der «Klasse ohne Privilegien»

Die österreichische Amateurfilmkultur der Zwischenkriegszeit

Hochschulzugang, Kunst und das Gewürz-Andere

Denken mit Alexandra Juhasz’ «#100hardtruths-#fakenews: A primer on digital media literacy»

Simulationen in der Stadtklimaforschung

Debatte über widerspenstige Wahrheiten

Bildstrecke 
Extra 
19 (2/2018) – Klasse / Faktizitäten