Medium | Format

MEDIUM | FORMAT Heft 22 thematisiert den Formatbegriff aus film- und medienwissenschaftlicher Perspektive: Formate sind technische Maßeinheiten zur Normierung und Verwaltung medialer Anwendungen und Apparaturen; sie beeinflussen die Art und Weise, wie Medien erscheinen, operieren und erfahrbar werden. Das gibt Anlass für eine Reflexion der Bezüge zwischen Medien, wiederkehrenden Techniken und ihren historischen (Dis-)Kontinuitäten.

22 (1/2020): Medium | Format
22 (1/2020) – Medium | Format
Aus dem Inhalt:

Über Normen, Abweichungen und Affordanzen. 640 x 480Erfurt dekolonisieren – Mikropolitik der BaumwolleKonnektiver Zynismus – Habilitation und gute Arbeit – Methoden-Diskussion – Intermedialität revisited 

Bildmotiv: Olia Lialina

Aus den Blogs

Open-Media-Studies-Blog

Im ersten Teil des Blogbeitrags habe ich erläutert, wie Citizen Science definiert und worauf ihr Hype zurückgeführt wird. Des Weiteren habe ich dargestellt, wie ich die Bürger_innenforschung konzeptualisiere. In diesem Teil stelle ich zunächst mein Projekt «Das filmische Gesicht der Stadt Potsdam» vor.

23. Juni 2020
Gender-Blog

Im Wiener Online-Journal tfmlog geht es in der Ausgabe Disabled By Normality – Essays zu Illness, Disability und Queer Crip Theory um intersektionale Perspektiven der Medienwissenschaft.

22. Juni 2020
Open-Media-Studies-Blog

In der Reihe zu «Digitale Medien und Methoden» stellt Andreas Weich den Ansatz der Medienkonstellationsanalyse vor und legt dar, wie man die wechselseitigen Zusammenhänge von Materialitäten, Inhalten, Subjektpositionen, Wissensbeständen und Praktiken herausarbeiten kann.

16. Juni 2020
Open-Media-Studies-Blog

Julian Hanich describes new openings and changed reception of film. How many of us perceive and interpret movies seems remarkable changed. One could refer to this phenomenon as an abruptly altered horizon. Yet this phenomenon isn’t all that rare, and it becomes all the more common the closer we look at it.

25. Mai 2020
Open-Media-Studies-Blog

Im vierten Beitrag der Sonderreihe zu «Digitale Medien und Methoden» im Open-Media-Studies-Blog setzt sich Jasmin Kermanchi mit den Herausforderungen auseinander, die sich durch i-docs als digitale Formate für medienwissenschaftliche Analysen ergeben.

18. Mai 2020
Gender-Blog

Schockierende NEWS: Feministin kritisiert Joko und Klaas’ 15-Minuten-Video Männerwelten, obwohl die beiden Medienmänner damit Primetime auf ProSieben abgeben, um es Frauen* zu ermöglichen, über ihre Erfahrungen mit sexueller Gewalt zu berichten! Lesen Sie die undankbare Kritik hier.

15. Mai 2020

Online

Web-Extra

Beobachtungen zum Genre des kurzen Brieffilms

Der Umstand, dass Kinofilme, ähnlich wie Briefe, zwischen ihrer Abfassung und ihrer Betrachtung Raum- und Zeitverschiebungen durchmachen, mag banal klingen. Der Untersuchung wert dagegen erscheint die filmische Sendungsform hinsichtlich der Verschiebungen, die mit spezifischen Korrespondenzweisen verbunden sind.

1. Juli 2020
Web-Extra

Corona-Kino. Das politische Vorausahnen und die Ahnengalerie der verschobenen Filme

Corona ist kategorisch: Die Pandemie ist ‹gründlich›, umfassend. Im symbolischen Sinn heißt das (und das ist ein sehr wichtiger Sinn, da wir ja – nicht nur als Kino konsumierende Wesen – stets auch in symbolischen Ordnungen leben): Corona bietet Bezugspunkte, einen Sinn-Rahmen für nahezu alles, was ist und was kommt. So auch für kommende Filme.

3. Juni 2020
Web-Extra

Städtische Räume in Deutschland zeigen noch heute zahlreiche Einschreibungen der deutschen Kolonialgeschichte. In diesem Gespräch mit Mitgliedern der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) und mit Mitgliedern der Initiative Decolonize Erfurt sprechen wir über lokale Ausprägungen und Besonderheiten der Kolonialgeschichte und deren Fortwirken in der Gegenwart.

28. April 2020

Vorschau

Call for Papers

‹Sorge› steht für Kümmern oder Fürsorge – und damit in einem direkten Zusammenhang mit (historischen) Formen der Regierung, der Verbesserung des allgemeinen Wohlergehens. Ebenso aber konnotiert der Begriff ‹Besorgnis›, also unangenehme Affekte der Unruhe und Gefahr.

Texteinreichungen bis Ende September 2020
ZfM 24, erscheint im April 2021
Heftvorschau

Der Begriff der Zirkulation wird im wissenschaftlichen Diskurs verwendet, um die Bewegung von Nachrichten, Filmen und Serien, aber auch von Containern, Viren und Geld, von Affekten, Formularen und Elektrizität zu erfassen. Insbesondere im Kontext der ANT zielt er darauf ab, die Herstellung von Ordnungen durch das Nachzeichnen materieller Verknüpfungen zu verstehen.

ZfM 23, erscheint im Oktober 2020