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Jedes Heft hat ein Schwerpunktthema, das von Gastredakteur*innen konzipiert und betreut wird. Die dazu eingereichten Beiträge durchlaufen ein Peer-Review-Verfahren. Vorschläge für Schwerpunktthemen sind jederzeit an die Redaktion möglich. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zu Einreichungen.

  • ZfM 35, erscheint im September 2026

    Heftvorschau

    Trans Media Studies

    Fragen der Mediatisierung, insbesondere der (medialen) Sichtbarkeit und ihrer Folgen, bestimmen in besonderem Maße die Diskursivierung von trans* Erfahrungen. Vor diesem Hintergrund ist es sowohl für das Feld der Trans Studies als auch für die kulturwissenschaftlich geprägte Medienwissenschaft produktiv, die spezifischen materiell-diskursiven, medialen und technologischen Konstellationen in den Blick zu nehmen, die trans* Erfahrungen, vergeschlechtliches Leben und Begehren formen und zugleich von ihnen geformt werden. Ein Vorhaben, das aktuell von besonderer (wissens-)politischer Dringlichkeit erscheint und eines systematischen Anschlusses im deutschsprachigen Raum bedarf.

  • ZfM 36, erscheint im April 2027

    Call for Papers

    Flüssige Epistemologien

    Welchen Beitrag können medienwissenschaftliche Perspektiven auf den liquid turn leisten? Und wie können sich umgekehrt die Medienwissenschaft und ihre methodischen Verfahrensweisen durch ein Denken mit Wasser selbst kritisch befragen? Unter Schlagworten wie blue humanities oder wet ontologies werden Diskurse über Wasser und Gewässer gebündelt. Dieses Nachdenken verschränkt Diskurse über Umweltlichkeit, mehr-als-menschliche Relationalität, Migration, Klimagerechtigkeit oder (neo-)kolonialen Extraktivismus. Vor diesem Hintergrund möchte dieses Themenheft den Blick auf die epistemischen, methodischen und politischen Implikationen eines Nachdenkens über und mit dem Flüssigen werfen. Denn eine wesentliche medienwissenschaftliche Herausforderung im Umgang mit dem Flüssigen liegt im Zugriff auf seinen Gegenstand: Als knowledge spaces sind Gewässer und Ozeane genau durch jene Eigenschaften definiert, die den Zugriff auf sie und dieses Wissen verstellen. Flüssige Epistemologien widersetzen sich einerseits trockenen, auf festem Grund entwickelten Medien- und Wissensparadigmen, andererseits werden sie nur durch diese allererst wahrnehmbar.