ZfM 35, erscheint im September 2026
Trans Media Studies
Fragen der Mediatisierung, insbesondere der (medialen) Sichtbarkeit und ihrer Folgen, bestimmen in besonderem Maße die Diskursivierung von trans* Erfahrungen. Vor diesem Hintergrund ist es sowohl für das Feld der Trans Studies als auch für die kulturwissenschaftlich geprägte Medienwissenschaft produktiv, die spezifischen materiell-diskursiven, medialen und technologischen Konstellationen in den Blick zu nehmen, die trans* Erfahrungen, vergeschlechtliches Leben und Begehren formen und zugleich von ihnen geformt werden. Ein Vorhaben, das aktuell von besonderer (wissens-)politischer Dringlichkeit erscheint und eines systematischen Anschlusses im deutschsprachigen Raum bedarf.