Celebrity Cultures

Der Schwerpunkt fragt nach den konkreten medialen Bedingungen von Öffentlichkeitswirksamkeit, aber auch nach den Auswirkungen einer durch Social Media massiv veränderten Aufmerksamkeitsökonomie auf den Begriff der Öffentlichkeit selbst (Stichwort Micro-Celebrity). Wie lassen sich die Verfahren der Celebrity-Konstruktion in gegenwärtigen Medienkulturen – mit Blick auf individuelle Berühmtheiten wie auf die übergreifende gesellschaftliche Tendenz einer «celebritization» – analysieren?

16 (1/2017) – Celebrity Cultures
Cover ZfM Ausgabe 16
Oliver Husain, Purfled Promises, 2009 Promotional Still (Orig. in Farbe)
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Call for Papers

Die Theorietradition der Medienwissenschaft ist auf vielfältige Weise von Fragen der Ökonomie durchwirkt, auch wenn diese noch wenig beachtet scheinen. Unterschiedliche Argumentationsfiguren der Medientheorie verbindet die Vorstellung, dass wirtschaftliches Handeln und ökonomische Strukturen die Lage mitbestimmen, in die Medien uns versetzen, und so wird etwa in der Kulturökonomik seit Kurzem die Frage verhandelt, ob der Markt für Informationsgüter und die digitalen Netzwerke nach der Entwicklung neuer ökonomischer Modelle verlangen. [...]

ZfM 18, erscheint im April 2018
Texteinreichungen bis Ende Sept. 2017
letztes Update am 20. April 2017
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22.4.2017: Halis Yildirim über den March for Science und die türkischen AkademikerInnen

kanka productions, 4.10.2016 – TeilnehmerInnen des Dok-Filmfestivals Leipzig,
Quelle: instagram.com/kankaproductions

zusammengestellt von Thomas Waitz & Ulrike Bergermann

letztes Update am 22. April 2017
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Debatte

Delphine Seyrig + a fragment from Susan Sontag’s journal, Wayne Koestenbaum, 2016

The German version of this text was published in
Zeitschrift für Medienwissenschaft, No. 16, 2017.
Deutschsprachige Version dieses Beitrags hier.

letztes Update am 26. April 2017
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Debatte

Das internationale Symposium der GfM-Arbeitsgruppen «Animation» und «Comicforschung» brachte mit der Frage nach einer «Ästhetik des Gemachten» Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen mit Akteuren aus der Praxis zusammen. Die Beiträge zur Materialität, Ästhetik und Medialität von Comic und Animation machten deutlich, dass sich das Spannungsverhältnis zwischen ‹hypermedialer Ästhetik› und vermeintlicher ‹Unmittelbarkeit› medienunabhängig diskutieren lässt. Zahlreiche Untersuchungen zeigten, wie selbstreflexive Verweise Immersionseffekte bewusst durchbrechen können und dadurch die jeweilige ‹Gemachtheit› der Texte in den Vordergrund tritt – sei es durch das Auftauchen der Autorinnen und Autoren innerhalb der Diegese, durch die Thematisierung des Herstellungsprozesses im Text selbst sowie in begleitenden Paratexten oder durch die Dokumentation der künstlerischen Arbeit in Filmaufnahmen. Ebenso vielfältig wie die Wahl der Mittel zeigten sich die jeweiligen Wirkungsweisen, die sich bei genauerer Betrachtung nicht auf die Funktion der ‹Immersionsstörung› reduzieren ließen.

Symposium der GfM-Arbeitsgruppen für Comic- und Animationsforschung, 9.-11. November 2016, Tagungszentrum der Volkswagenstiftung in Hannover, organisiert von Hans-Joachim Backe (Kopenhagen), Julia Eckel (Marburg / Bochum), Erwin Feyersinger (Tübingen), Véronique Sina (Köln) und Jan-Noël Thon (Tübingen)

letztes Update am 20. April 2017
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Gender-Blog

Ein Symposium, das eine Feier war, oder eine Feier, die ein Symposium war. Agnes Böhmelt und Maja Figge berichten hier von der Veranstaltung, die vom 19. bis zum 21. Januar in Berlin zu Ehren von Dorothea Dornhof und Gabriele Dietze stattfand. Dornhof und Dietze haben viel bewirkt in ihrer Zeit an der Humboldt-Universität, insbesondere im Graduiertenkolleg «Geschlecht als Wissenskategorie».

letztes Update am 20. April 2017

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