Medien / Architekturen

Die Medialität der Architektur wurde immer wieder unterschiedlich konzipiert: Architektur ist als Kanalsystem beschrieben worden, das Ströme lenkt, als kommunikative Oberfläche, mit der man interagiert, als Hülle, die man sich anzieht, oder als infrastrukturelle Matrix, deren Protokolle sich umschreiben lassen. Die hier versammelten Beiträge gehen solchen historischen wie aktuellen Konzeptionen nach und rücken Verbindungen von Architektur- und Technikgeschichte in eine medienwissenschaftliche Perspektive. (...)

12 (1/2015) – Medien / Architekturen
Cover ZfM Ausgabe 12
First City National Bank, Houston 1961, Foto: Ezra Stoller
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Call for Papers

Medienökologien

Die ökologischen Fragestellungen, die derzeit auf vielen Feldern der Kultur- und Medienwissenschaft diskutiert werden, gewinnen ihre Brisanz durch die weltweit geführten Debatten um Erderwärmung und Klimawandel. Im Begriff des Anthropozäns haben sie einen mächtigen gemeinsamen Nenner gefunden. Sie vermitteln eindringlich, dass die dauerhafte Veränderung der Erde durch technische Infrastrukturen, durch künstliche Umgebungen und durch Eingriffe in bestehende Ökosysteme ein Umdenken in den Natur- und in den Geisteswissenschaften gleichermaßen erzwingen sollte. (...)

Texteinreichungen bis Ende September 2015
ZfM 14, erscheint im April 2016
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Universitätsrevolution und Mediendidaktik in Amsterdam

Übersicht der von der Occupy-Bewegung 2011 in London genutzten Handzeichen.

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Methoden der Medienwissenschaft (nachher)

DFG-Workshop «Methoden der Medienwissenschaft» in Berlin, 11./12. März 2015

 

«Was ist Ihre Methode?» soll bei einer großen Drittmittel-Projekt-Begehung einmal ein Philosoph eher konventioneller Prägung Friedrich Kittler gefragt haben. «Meine Methode? Seinsgeschichte!» antwortete Kittler. Der Philosoph war nicht zufrieden mit der Antwort; das Projekt scheiterte.

Die Anekdote handelt in zweifacher Hinsicht von dem Problem, dem sich das Rundgespräch «Methoden der Medienwissenschaft» widmete, das am 11./12. März 2015 in der Berliner Dependance der DFG stattfand und von Claus Pias (Lüneburg) koordiniert wurde.

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Methoden der Medienwissenschaft (vorher)

DFG-Workshop «Methoden der Medienwissenschaft» in Berlin, 11./12. März 2015, Thesenpapiere

 

11. März 2015

Fragestellung und Konzept. Claus Pias (Lüneburg): «1. Seit geraumer Zeit häufen sich Forderungen nach einer Diskussion der Methoden, mit denen die Medienwissenschaft ihre Gegenstände bearbeitet und konstituiert. […] Dazu zählen z.B. Beobachtungen, woher der gegenwärtige Druck einer Explikation von Methoden kommt, inwiefern die wirkmächtigsten Ansätze der Medien­wissenschaft überhaupt mit ausge­wiesenen bzw. stringenten Methoden operiert haben, oder welche ‹impliziten› Methoden in medienwissenschaftlicher Forschung (auch durch die wechselnden medialen Bedingungen der Forschung selbst) vorherrschen.»

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Beschäftigte des Bildes

Beobachtungen zur Ausstellung und Konferenz Eine Einstellung zur Arbeit, ein Projekt von Antje Ehmann und Harun Farocki, 27.–28. Februar 2015, Haus der Kulturen der Welt, Berlin

 

Red, Gerard Bochanton, Chloé Malcotti, Genf 2012

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