Technik | Intimität

Digitale Medien – in all ihren Ausformungen: als Wearables, als smart environments, als Systeme des Life-Trackings oder im Rahmen des affective computing – rücken uns zunehmend «auf den Leib». Ihre Unscheinbarkeit in Form sensorischer Umgebungen und intuitiver Usability umfasst verstärkt soziale, psychologische und anthropologische Begrifflichkeiten wie Heimlichkeit / Heimeligkeit, Vertrautheit oder eben Intimität.

15 (2/2016) – Technik | Intimität
Cover ZfM Ausgabe 15
TV Helm (Tragbares Wohnzimmer) (Detail), 1967 © Walter Pichler, Foto: Georg Mladek
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Debatte

Call for Papers

ZfM 16, erscheint im April 2017

‹Famous for being famous› – die Einsicht in die vermeintlich selbstreferentielle Dimension von Berühmtheit ist im Alltagswissen angekommen. Werden damit bestimmte Erscheinungsweisen von Berühmtheit als ‹unverdient› und damit ‹unecht› abgewertet, unterstreicht der Slogan doch auch, dass an der Hervorbringung des Celebrity-Status Medien konstitutiv beteiligt sind. [...]

– This Call for Papers is also available in English –

Texteinreichungen bis Ende September 2016
erstellt am: 18. April 2016
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Debatte

Bernd Kracke, Marc Ries (Hg.): Expanded Senses. Neue Sinnlichkeit und Sinnesarbeit in der Spätmoderne, Bielefeld (transcript) 2015

Kontrollgesellschaft, Sinnesarbeit und Kannibalismus

Seit 2013 lotet die Biennale des bewegten Bildes (B3) in Frankfurt / M. den Aktionsraum zeitgenössischer Bildmedien aus, und die Tendenz lautet, wie das Programmwort der bisherigen Veranstaltungsreihe unumwunden ausspricht: Expansion. Ging es im Auftaktjahr der alle zwei Jahre stattfindenden Veranstaltung noch um Fragen erweiterter Narration,1 ist die letzte B3 mittlerweile auch in Peking und Shanghai angekommen, um in einem geografisch erweiterten Kontext nunmehr die Frage aufzuwerfen, wie sich die mediale Expansion auf Sinne, Sinn und Sinnlichkeit auswirkt.

erstellt am: 18. September 2016
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Debatte

Gender-Blog

Bilderpolitik ist Körperpolitik ist Schwimmpolitik: vom Neuköllner Columbiabad über Cannes oder Algerien. 

erstellt am: 11. September 2016
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Debatte

Burak Arikan, «Islam, Republic, Neoliberalism» (Detail), 2012

vorgestellt von Thomas Waitz & Ulrike Bergermann

Burak Arikan, «Islam, Republic, Neoliberalism» (Detail), 2012

erstellt am: 16. August 2016
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Debatte

Zum ersten Mal hat sich der wissenschaftliche Nachwuchs in der Medienwissenschaft organisiert, um die in Deutschland für alle Fächer noch unsichereren beruflichen Beschäftigungsverhältnisse als in anderen Ländern zu kritisieren. Die geltenden Regelungen zur Befristung von Mittelbaustellen (sowie eines großen Anteils von Folgestellen, Junior- und anderen Professuren) erlauben kaum eine Berufs-, Lebens- oder Familienplanung (siehe DHV, die informative und pointierte Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, SZ/GroebnerStatistisches Bundesamt, S.184). Führt diese Prekarität, zusammen mit möglichen Abhängigkeiten durch die Dissertationsbetreuung, zu ‹schlechter Arbeit (und schlechtem Leben) in der Wissenschaft›?

Im Mai 2016 kommentiert die Hochschulrektorenkonferenz den «Nachwuchspakt», der 1.000 Stellen mit Tenure Track schaffen soll, als unzureichend: «Bedarfe nicht ausreichend getroffen». In Frankfurt gründete sich im Frühjahr die alternative Hochschulgewerkschaft "unter_bau" – für alle Statusgruppen außer Professor_innen; erste Streiks waren erfolgreich. Die Debatte aus der ZfM Nr. 14 (1/2016) wird online und in Nr. 15 (2/2016) fortgesetzt – die neusten Beiträge hier unten:

erstellt am: 3. Mai 2016

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