Zehn

Die zehnte Ausgabe der ZfM ist kollaborativ entstanden. Die Redaktion hat Fragen an den Anfang gestellt. Zufällig ausgewählte Mitglieder der Gesellschaft für Medienwissenschaft antworten nacheinander, nehmen Bezug auf die bereits gegebenen Antworten oder setzen einen neuen Anfang. Das Resultat sind vielstimmige Kettenbriefe zum gegenwärtigen Stand der Medienwissenschaft, die das heterogene Wissen und Denken ihrer Akteure hervortreten lassen.

10 (1/2014) – Zehn
Cover ZfM Ausgabe 10
Aus dem Inhalt:

«Medientheorien auf einer Seite», «BildTonSchriftZahl», «Anfänge», «Zukünfte», im Gespräch über Big Data mit Benno Stein und über die Kairo-Ausstellung mit Florian Ebner, Fabian Steinhauer über Montagen des Rechts, Benoît Turquety über das Problem «Kino», Maria Muhle über Medienwissenschaft als Milieu und Chris Wahl über Film als Instanz

Aktuelles

Laborgespräch mit Florian Ebner

Unser Gesprächspartner Florian Ebner, Leiter der Fotografischen Sammlung des Museum Folkwang, ist zum Kurator der deutschen Pavillons auf der 56. Kunstbiennale Venedig 2015 ernannt worden. Im Laborgespräch Heft 10 unterhalten sich Ulrike Bergermann und Kathrin Peters mit Florian Ebner über die von ihm mitkuratierte Ausstellung «Kairo. Offene Stadt. Neue Bilder einer andauernden Revolution», hier auch online.

10 Okt 2014 - 12:00

Online

Television in Europe beyond the Iron Curtain – National and Transnational Perspectives since the 1950s. Veranstalter: Julia Obertreis und Sven Grampp, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg sowie Kirsten Bönker, Universität Bielefeld, 5.-7.12.2013, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

«Television is a new medium. It’s called a medium because nothing is well-done», scherzte der US-amerikanische Schauspieler und Radiomoderator Fred Allen in einer Radioshow 1950.

Cosmopolitan Cinema. Arts and Politics in the Second Modernity, Universität Bayreuth, 03.-05.04.2014. Veranstaltet von Prof. Dr. Matthias Christen und Dr. Kathrin Rothemund.

Die internationale Konferenz Cosmopolitan Cinema.

Gundolf S. Freyermuth, Lisa Gotto (Hg.): Bildwerte. Visualität in der digitalen Medienkultur [Reihe: Bild und Bit], Bielefeld (transcript) 2012.

Manche ‹Mythen der digitalen Revolution› erscheinen mittlerweile eher als Debatten mit historischem Wert. Dies gilt auch für viele Thesen zur digitalen Bildlichkeit, die etwa einen vollständigen Verlust der ‹visuellen Authentizität› oder auch die Utopie einer von der Wirklichkeit nicht mehr unterscheidbaren Virtual Reality prophezeiten.

International Symposium, Kunsthochschule für Medien Köln, 30.05.-01.06.2013. Organisation/Idee/Konzeption: Prof. Dr. Marie-Luise Angerer (Köln) mit Dr. Bernd Bösel (Köln/Wien), Prof. Dr. Rolf Grossmann (Lüneburg), Prof. Dr. Michaela Ott (Hamburg), Jun.-Prof. Dr. Anna Tuschling (Bochum)

"The increasing significance of affect as a focus of analysis across a number of disciplinary and interdisciplinary discourses is occuring at a time when critical theory is facing the analytic challenges of ongoing war, trauma, torture, massacre, and counter/terrorism.

Internationale Konferenz der DFG Forschergruppe „Ästhetik und Praxis populärer Serialität"

Vom 6. bis 8. Juni 2013 lud die DFG-Forschergruppe „Ästhetik und Praxis populärer Serialität" zu einer öffentlichen, internationalen Tagung nach Göttingen ein1.

Call for Papers

Medien / Architekturen

ZfM 12, erscheint im April 2015

Öffnen, Schließen, Filtern, Verteilen: Am gebauten Raum lassen sich elementare Medienoperationen und -funktionen aufzeigen und grundlegende Aspekte der Organisation von Wahrnehmung, Kommunikation und Verkehr diskutieren. Darin liegt einer der Gründe für das wiederkehrende Interesse der Medienwissenschaft am ‹alten› Medium der Architektur. Im Architekturdiskurs wurde die Frage nach der Medialität von Architektur hingegen immer dann virulent, wenn der gebaute Raum durch neue Techniken faktisch oder imaginär transformiert wurde. Von den Maschinenmetaphern der klassischen Moderne über die multimedialen Environments und kommunikativen Oberflächen der 1960er Jahre bis zu den prozessualen, multiskalaren Architekturmodellen der Gegenwart rückten dabei jeweils andere Funktionen und Elemente von Architektur in den Blick. Mit neuen Konzepten von Medialität veränderte sich auch die Vorstellung vom Zusammenspiel von gebautem Raum und sozialer Praxis – neue Architekturen entstanden, die Handlungsmacht je unterschiedlich modellierten und verteilten.

Abonnements

Cover ZfM Ausgabe 9
Cover ZfM Ausgabe 8
Cover ZfM Ausgabe 7
Cover ZfM Ausgabe 6