Medien / Architekturen

Die Medialität der Architektur wurde immer wieder unterschiedlich konzipiert: Architektur ist als Kanalsystem beschrieben worden, das Ströme lenkt, als kommunikative Oberfläche, mit der man interagiert, als Hülle, die man sich anzieht, oder als infrastrukturelle Matrix, deren Protokolle sich umschreiben lassen. Die hier versammelten Beiträge gehen solchen historischen wie aktuellen Konzeptionen nach und rücken Verbindungen von Architektur- und Technikgeschichte in eine medienwissenschaftliche Perspektive. (...)

12 (1/2015) – Medien / Architekturen
Cover ZfM Ausgabe 12
First City National Bank, Houston 1961, Foto: Ezra Stoller
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Call for Papers

Medienökologien

Die ökologischen Fragestellungen, die derzeit auf vielen Feldern der Kultur- und Medienwissenschaft diskutiert werden, gewinnen ihre Brisanz durch die weltweit geführten Debatten um Erderwärmung und Klimawandel. Im Begriff des Anthropozäns haben sie einen mächtigen gemeinsamen Nenner gefunden. Sie vermitteln eindringlich, dass die dauerhafte Veränderung der Erde durch technische Infrastrukturen, durch künstliche Umgebungen und durch Eingriffe in bestehende Ökosysteme ein Umdenken in den Natur- und in den Geisteswissenschaften gleichermaßen erzwingen sollte. (...)

Texteinreichungen bis Ende September 2015
ZfM 14, erscheint im April 2016
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Kompendium der Bildstörungen beim analogen Video

Johannes Gfeller, Agathe Jarczyk, Joanna Phillips: Kompendium der Bildstörungen beim analogen Video, hg. v. Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA), Zürich (Scheidegger & Spiess) 2013

Ohne Zweifel ist das Kompendium der Bildstörungen beim analogen Video an einen spezialisierten Leserkreis gerichtet: an Archivare, Kunsthistoriker, Kuratoren und Restauratoren. Der einem Handbuch gerechte, linear organisierte Aufbau des Buches spiegelt sich nicht nur in der alphabetischen, nach Phänomen und Ursache untergliederten, durchgängig bebilderten (und um eine beiliegende DVD mit 61 Videosequenzen erweiterten) Katalogisierung 28 verbreiteter Bildstörungen wider, sondern auch in einem vorangestellten nummerierten Sichtungsratgeber (inklusive Datenblatt zur Informationserfassung), einem kommentierten Glossar zur Videoterminologie, das das Vorkommen eines Begriffs im Buch sowie gängige Synonyme in einer je eigenen Spalte aufführt, und einem ausführlichen, ebenfalls tabellarischen Materialnachweis. Zu den Hilfsmitteln zählen weiterhin Piktogramme der häufigsten analogen und der aktuellen digitalen Kassettenformate auf den Innenseiten des Einbandes.

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«Cairo. Open City. New Testimonies From An Ongoing Revolution»

Jonathan Rashad, from the Flickr album Egypt Clashes, May 2012

Deutschsprachige Version dieses Beitrags hier.

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Medien – Krieg – Raum

Tagung, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, 11.–13. Juli 2014. Konzeption und Organisation: Prof. Dr. Lars Nowak.

Es gibt kaum ein Feld im Bereich von Wissenschaft und Gesellschaft, das in den vergangenen drei Jahrzehnten nicht auch unter dem Blickwinkel «seiner» Medien betrachtet worden wäre. Beliebt war seit Friedrich Kittler und Paul Virilio außerdem die Verknüpfung von Medien- und Kriegsgeschichte. Der anfängliche Flirt der deutschen Medientheorie mit dem Krieg schien in den letzten Jahren jedoch abgeklungen. Das eröffnet die Möglichkeit, das Verhältnis von Medien und Krieg jenseits der Kittler / Virilio‘schen Pauschalthese vom Krieg als Vater aller technischen Dinge neu zu durchdenken. Die Erlanger Tagung «Medien – Krieg – Raum» nahm in diesem Sinne die Frage nach den Räumen des Krieges aus medientheoretischer Sicht auf. Auf Grund einiger Ausfälle ergab sich dabei jedoch die etwas unglückliche Situation, dass die Expertise der anwesenden Tagungsteilnehmer_innen sich im Bereich der Medien- und Kriegstheorie bzw. -geschichte versammelte, während die Raumtheorie – ob vor oder nach dem spatial turn – leicht vernachlässigt wurde.

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Regenschirm, Facebook und Mikrofon: Die Medien der Hongkonger Proteste

‹We don't need any tear gas, we're already crying›, Foto auf Twitter (@MariekeNOS), 2014

http://www.indopacificreview.com/hong-kong-protesters-put-civil-civil-disobedience/#sthash.ibmXRdoY.fVObGVVM.dpbs

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