04 (1/2011) - Schwerpunkt: Menschen & Andere
Erscheinungsdatum: Mai 2011
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Sie können die Zeitschrift für Medienwissenschaft direkt beim Verlag diaphanes bestellen.Alle Ausgaben, die älter als zwölf Monate sind, stehen hier open access zur Verfügung. Für GfM-Mitglieder und Abonnenten ist die Online-Ausgabe generell kostenlos.
Ab Heft 6 erscheint die ZfM bei diaphanes [www.diaphanes.net]. Die Printausgaben von Heft 1 bis 5 können nach wie vor über den Akademie Verlag bestellt werden: www.oldenbourg-verlag.de/akademie-verlag/zeitschrift-medienwissenschaft/18691722
Inhaltsverzeichnis
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Einleitung in den Schwerpunkt
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Fertigungsmechanismen ‹verlässlich lebensfähiger› biologischer Entitäten
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Science, Fiction und Gender in Dietmar Daths Roman Die Abschaffung der Arten
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Zoologie, Kinematografie und Gender
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Zootechnologien aus dem Ozean
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Insektengesellschaften und die Suche nach den Medien des Sozialen
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Zu Donna Haraways Konzept des situierten Wisssens
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im Gespräch mit Karin Harrasser und Katrin Solhdju
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Vorgestellt von Susanne Holschbach
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im Gespräch mit Ute Holl und Claus Pias
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Aufzeichnungen aus dem NachlassEingeleitet von Antonio Somaini und Naum Klejman
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Diagnose einer gescheiterten Fusion
Schwerpunkt
Bildstrecke
Laborgespräch
Extra
Debatte
Besprechungen
Schwerpunkt
Machen Medien Menschen und andere? So ließe sich die Kernfrage eines
Mediendenkens fassen, das auf den formierenden Charakter medientechnischer
Apparaturen abhebt. In Donna Haraways »Cyborg Manifesto« von 1985 kam diese
Frage zu ihrem Bild: Cyborgs tauchen, so Haraway, immer dann auf, wenn die Grenze
zwischen Maschine und Mensch oder Tier und Mensch porös zu werden droht. Seitdem
haben sich sowohl auf dem Gebiet der Technik als auch auf dem der Theorie die
Grenzen weiter verschoben: Nicht-menschliche Wesen wurden von den Science
Studies als Akteure (wieder)entdeckt, Computerprogramme werden nach lebendigen
Prozessen modelliert, und VertreterInnen der Animals Studies fordern Menschenrechte
für Tiere. Der Antihumanismus des 20. Jahrhunderts war von einem kritischen Impetus
gegenüber der Machtblindheit des abendländischen Humanismus geprägt und befragte
Differenzsetzungen (Natur/Kultur, Frau/Mann, Tier/Mensch) hinsichtlich ihrer
gesellschaftlichen Ein- und Ausschlusseffekte. Aktuelle anti-speziezistische
Philosophien hingegen analysieren nicht länger die (mediale) Produktion von
Differenzen, sondern feiern die Grenzüberschreitung hin zum Tier und zur Maschine als
neue ontologische Stufe. Der Schwerpunktteil der ZfM 4 setzt sich mit möglichen
Konsequenzen dieser Negation von Differenz für die Konzeption des Menschen als
Spezies unter anderen und als homo faber, der mit (Medien)Techniken operiert und
manipuliert, auseinander.
Schwerpunktredaktion: Marie-Luise Angerer/Karin Harrasser
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Letzte Kommentare
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10. Oktober 2012 - 10:01
Lieber Herr Maibaum, vielen Dank für Ihre Anregung. Wir arbeiten daran! Mit freundlichen Grüßen, Thomas Waitz Redaktion ZfM → mehr
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24. August 2012 - 13:01
Kommentar von Johannes Maibaum
Sehr geehrte zfm-Redaktion, ich wollte Sie auf diesem Wege fragen, warum Sie Ihren Digital Object Identifiers (DOIs) nicht noch die Metadaten der jeweiligen ... → mehr
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10. Juni 2011 - 08:08
Da Geert Lovink aus der niederländischen Tradition der Pflege minimaler Differenzen zwischen diversen kleinen Religionsgemeinschaften heraus schreibt (sog. ... → mehr
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29. Mai 2011 - 17:36
Kommentar von Ulrike Bergermann
Eine gescheiterte Diagnose, oder: Wo Medienwissenschaft wirklich überflüssig ist Kommentar zu Geert Lovink, "Medienwissenschaften. Diagnose einer ... → mehr
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12. Mai 2011 - 09:25
Liebe Judith, das elektronische Dokument steht noch nicht online. Folgt ganz bald! Danke für den Hinweis, Kathrin Peters → mehr
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11. Mai 2011 - 07:30
link zu aktuellem heft (elektronisches dokument) funktioniert nicht. bestellmöglichkeit und link hierzu wäre fein. lg → mehr
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05. Mai 2011 - 11:50
Kommentar von Sebastian Schmid
Schade, dass Sie mit Ihrer Geldgier der Forschung im Wege stehen. Ich hätte gerne einen Ihrer Artikel gelesen, habe mich aber nun entschlossen Ihre exklusive ... → mehr
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19. Juli 2010 - 21:53
Lieber Peter Klimczak, danke schön für das Kompliment in Sachen Heftgestaltung! Zeitschriften sind ja ziemlich materielle Angelegenheiten und von daher halten ... → mehr
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14. Juni 2010 - 09:16
Dass sich die Psychotherapie "aufgrund ihrer genuinen seriellen Struktur und inhärenten Dramatik" als ideales Setting für TV-Serien anbietet, und auf welche ... → mehr
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07. Mai 2010 - 16:26
Die meisten werden es sich im Stillen denken und einige werden es den Herausgebern persönlich bereits gesagt haben ? nichtsdestotrotz sollte es wohl auch ... → mehr

