Psychische Apparate

Psychische Apparate Die Medienwissenschaft hat sich in einiger Nähe zur Psychoanalyse konstituiert, heute ist es dagegen nicht mehr üblich, mediale Prozesse psychoanalytisch zu verstehen. Statt alte Überzeugungen wiederbeleben zu wollen, geht es diesem Schwerpunkt um aktuelle Fragen und Probleme, die sich zwischen Medientheorien und Theorien des Psychischen stellen.

17 (2/2017) – Psychische Apparate
ZfM 17 (2/2017) – Psychische Apparate
Annette Kisling, «Atelier», 2007 (Detail)
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Gender-Blog

Ich habe hart aber fair in der Mediathek geschaut (damit Ihr es nicht müsst) und einen Aufsatz geschrieben, der analysiert, wie ‹wir› in Zeiten von #Metoo über sexualisierte Gewalt sprechen (könnten). An die Stelle einer «neutralen Mitte» tritt der Raum, in dem wir uns angehen.

 

letztes Update am 15. April 2018
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Gender-Blog

Wenn TV-Expert_innen über sexualisierte Gewalt reden, wird es anstrengend. Viele schalten gar nicht erst ein, um sich nicht aufregen zu müssen. Das ist nur vernünftig. Ich habe hart aber fair in der Mediathek geschaut (damit Ihr es nicht müsst) und einen Aufsatz geschrieben, der analysiert, wie ‹wir› in Zeiten von #Metoo über sexualisierte Gewalt sprechen (könnten). - Teil 2 -

letztes Update am 14. April 2018
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Die Theorietradition der Medienwissenschaft ist auf vielfältige Weise von Fragen der Ökonomie durchwirkt, auch wenn diese noch wenig beachtet scheinen. Unterschiedliche Argumentationsfiguren der Medientheorie verbindet die Vorstellung, dass wirtschaftliches Handeln und ökonomische Strukturen die Lage mitbestimmen, in die Medien uns versetzen, und so wird etwa in der Kulturökonomik seit Kurzem die Frage verhandelt, ob der Markt für Informationsgüter und die digitalen Netzwerke nach der Entwicklung neuer ökonomischer Modelle verlangen. [...]

ZfM 18: April 2018
letztes Update am 10. April 2018
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Sowohl die Objekte der Medienwissenschaft als auch die Herkünfte der Forschenden tragen einen Klassen-Marker. Was für race und gender zunehmend erprobt ist – Analysekriterien für mediale Artefakte, für Produktions- und Rezeptionsformen, für epistemologische Strukturierungen bis hin zu Möglichkeitsbedingungen der Wissensproduktion –, steht für die Kategorie der class zur Diskussion.

ZfM 19 – Klasse, erscheint im Okt. 2018
letztes Update am 10. April 2018
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Call for Papers

Selbstfahrende Autos, digitale Assistenzsysteme, humanoide Roboter, adaptive Nanodrohnen, fluide Interfaces oder smarte Supermärkte – derzeit herrscht wohl kein Mangel an technologischen Entwicklungen, die sich als Referenz der allgegenwärtigen Rede von einer (scheinbaren) Revolution bzw. einer neuen Ära der künstlichen Intelligenz anbieten. Gerade im Zusammenhang mit einer vermeintlichen oder tatsächlichen Autonomisierung technischer Infrastrukturen und Systeme hat das Thema «Künstliche Intelligenz» als Schüsseltechnologie, Konzept und soziotechnisches Gefüge derzeit wieder Konjunktur.

ZfM 21: Okt. 2019
Texteinreichungen bis Ende Dezember 2018
letztes Update am 10. April 2018
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Das neue Leben von Jean-Pierre Meuniers Buch Les structures de l’expérience filmique: L’identification filmique (1969)

Jean-Pierre Meuniers Les structures de l’expérience filmique: L’identification filmique (1969) wird als ein Schlüsseltext innerhalb der Geschichte der Filmwissenschaft gehandelt. Darin verknüpft der belgische Psychologe phänomenologische Reflexionen mit Überlegungen der französischen Filmologie-Bewegung und vollzieht eine systematische Erforschung unterschiedlicher Identifikationsmöglichkeiten der Zuschauer_innen mit dem im Film gezeigten. Inspiriert von Jean-Paul Sartres L’Imaginaire (1940) unterscheidet Meunier drei Haltungen der Zuschauer_innen gegenüber Filmen: fiction attitude, documentary attitude und home movie attitude.

Symposium «The Structures of the Film Experience. Jean-Pierre Meunier, Film-Phenomenology and Contemporary Film Studies», 23.–25.11.2017, Aula der Städelschule, Frankfurt am Main, veranstaltet vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft (Prof. Dr. Vinzenz Hediger) und dem Department für Kunst, Kultur und Medien der Universität Groningen (Prof. Dr. Julian Hanich) in Kooperation mit dem Seminar zur Geschichte der Filmtheorien der Städelschule – Staatliche Hochschule für Bildende Künste, Frankfurt

letztes Update am 10. April 2018

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