Gender-Blog

Aktuell

In einer kleinen Ecke im Klamottenladen «Monki» wurde alles in rosa Farbe einsortiert.

letztes Update am 
18 Dez 2017 - 00:04

Ich bin es leid, schon wieder Schlagzeilen über Achselhaar-Aufreger zu lesen.

letztes Update am 
18 Dez 2017 - 00:03

Ein Stück über «die gefährliche Star-Quality von Pflanzen» im Berliner Ballhaus Ost bringt nicht nur die pflanzliche Natur der Frau oder die weibliche Natur der Pflanzen auf die Bühne, sondern Monster, verwachsene Körper und die Erweiterung des Cyborgs.

letztes Update am 
18 Dez 2017 - 18:17

Im Jahr 2017 wurde ein Sammelband heftig diskutiert, den man als eine bissige Selbstkritik der queeren Szene lesen kann oder als Merkmal dafür, dass eine bestimmte affektgeladene und darin gerade nicht selbstkritische Schreibweise von populistischen Bühnen nun auch in einer normalisierten Minorität angekommen ist. In seinem Fahrwasser legte die EMMA ihren Hass auf die Gender Studies neu auf – und deren ausführliche Repliken erhellen den Stand von Forschung und Wissenschaftspolitik. Ein Jahresrückblick mit Empfehlungen.

letztes Update am 
31 Jul 2018 - 11:56

Der Film GeoStorm (2017) bringt nicht nur ein fiktives Wetter-Desaster auf der Leinwand, sondern auch ein Kino-Desaster – Hurrikans zu zähmen, Gewitterwolken zu zerschlagen und globale bzw. regionale Temperaturen anzupassen vermittelt dank tosender Spezialeffekte und einer heldenzentrierten Handlung, dass Wetterkontrolle ein Männerprojekt sei: ein wahrer GenderStorm.

letztes Update am 
18 Dez 2017 - 00:06
Al Franken groping

Sexisten und Grabscher bleiben an der Macht. Dennoch: #Aufschreie erschüttern eine habitualisierte affektive Wohlfühlgrundlage namens Sexismus. Eine Analyse mit psychoanalytischen und anderen Meta-Ebenen.

letztes Update am 
26 Dez 2017 - 14:45

Nach dem feministischen Klassiker Guten Morgen, Du Schöne bezieht sich ein neuer Interviewband mit Frauen und Transmenschen auf dieses Stück Literaturgeschichte – und Konstanze Hanitzsch auf beide

letztes Update am 
6 Dez 2017 - 18:01

Eine junge Frau, das heißt heute: Nicht-/Heidis Girl zu sein, ist schmerzhaft. Ein Schmerz, der sich auch in den Protestbildern zeigt und den wir teilen. Vulvarines, die die Schönheitsideale als Utopien benennen, formulieren selbst ihre Kritik von einem utopischen Ort der Überwindung aus. Die Sprachlosigkeit über die vielfältigen Dimensionen der Unterwerfung zur Frau benötigt aber Projektionsflächen wie Germany's Next Top Model, um ihren eigenen Schmerz über das Gewordensein auszudrücken. Sie ist Ausdruck des Leids, das weibliche Subjektwerdung in einer bürgerlichen Gesellschaft bedeutet. Dieses Aus einem Schmerz heraus-Sprechen ist notwendig, um Unadressierbares codiert adressierbar zu machen. Für eine solidarische Kritik, die die durch die Codierung bedingte Distinktion auflöst, ist aber auch eine Auflösung dieser Codierung notwendig und damit eine Auflösung des medialen Rahmens und der nicht einlösbaren Freiheitsversprechen.

letztes Update am 
11 Nov 2017 - 18:02

Millionen Dollar werden seit Jahrzehnten bezahlt, um Top-Medienbosse und Manager von Verurteilungen wegen sexueller Gewalt freizukaufen. Sind wir überrascht?

letztes Update am 
7 Nov 2017 - 15:02

«Was prallt im Fräulein aufeinander? Ausgerechnet sie, die keine Staatsbürgerin ist, vertritt den Staat und sein Post- und Fernmeldemonopol.»

letztes Update am 
24 Nov 2017 - 09:39

Trumps Amtsbilanz ist verheerend. Warum halten trotzdem auch die an ihrer ‹Liebe› zu ihm fest, die nur zu verlieren haben?

letztes Update am 
27 Okt 2017 - 21:54

In Zeiten von «fake news» bzw. in «postfaktischen» Zeiten muss auch dem Irrationalen mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Nicht das Irrationale selbst ist die Gefahr – vielmehr die strikte Trennung von Vernunft und Irrationalität.

letztes Update am 
28 Okt 2017 - 17:28