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Gender-Blog

Wir sind alle Heidis Mädchen, von Louise Haitz und Mandy Gratz

Eine junge Frau, das heißt heute: Nicht-/Heidis Girl zu sein, ist schmerzhaft. Ein Schmerz, der sich auch in den Protestbildern zeigt und den wir teilen. Vulvarines, die die Schönheitsideale als Utopien benennen, formulieren selbst ihre Kritik von einem utopischen Ort der Überwindung aus. Die Sprachlosigkeit über die vielfältigen Dimensionen der Unterwerfung zur Frau benötigt aber Projektionsflächen wie Germany's Next Top Model, um ihren eigenen Schmerz über das Gewordensein auszudrücken. Sie ist Ausdruck des Leids, das weibliche Subjektwerdung in einer bürgerlichen Gesellschaft bedeutet. Dieses Aus einem Schmerz heraus-Sprechen ist notwendig, um Unadressierbares codiert adressierbar zu machen. Für eine solidarische Kritik, die die durch die Codierung bedingte Distinktion auflöst, ist aber auch eine Auflösung dieser Codierung notwendig und damit eine Auflösung des medialen Rahmens und der nicht einlösbaren Freiheitsversprechen.

28. Oktober 2017
Letztes Update: 25. August 2019

Gabriele Dietze über sexuelle Belästigung, Gefallen und Gefälligkeiten

Millionen Dollar werden seit Jahrzehnten bezahlt, um Top-Medienbosse und Manager von Verurteilungen wegen sexueller Gewalt freizukaufen. Sind wir überrascht?

27. Oktober 2017
Letztes Update: 25. August 2019

Linktipp aus der Redaktion des Gender Blogs

«Was prallt im Fräulein aufeinander? Ausgerechnet sie, die keine Staatsbürgerin ist, vertritt den Staat und sein Post- und Fernmeldemonopol, ausgerechnet sie ist Beamtin.

25. Oktober 2017
Letztes Update: 17. Juli 2019
Save Our Care (Quelle: Wikimedia)

von Gabriele Dietze

Trumps Amtsbilanz ist verheerend. Warum halten trotzdem auch die an ihrer ‹Liebe› zu ihm fest, die nur zu verlieren haben?

19. Oktober 2017
Letztes Update: 17. Juli 2019

von Konstanze Hanitzsch

In Zeiten von «fake news» bzw. in «postfaktischen» Zeiten muss auch dem Irrationalen mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Nicht das Irrationale selbst ist die Gefahr – vielmehr die strikte Trennung von Vernunft und Irrationalität.

3. Oktober 2017
Letztes Update: 17. Juli 2019
Lala Meredith-Vula, aus der Serie «Blood Memory», 1990 (documenta 14)

Die documenta 14 ist zu Ende, von Kathrin Peters

Die documenta gehört sicher zu den schlechtgeredeten Ausstellungsformaten. Aber dieses Mal war es besonders schlimm.

1. Oktober 2017
Letztes Update: 17. Juli 2019

von Ulrike Bergermann

Advanced Internet Studies: Loungige Teeküche nur für Männer

18. August 2017
Letztes Update: 17. Juli 2019

Von Andrea Seier

Ein Kommentar zur Klassenfrage in der Eribon-Lektüre und zur Politisierung von Scham

15. Mai 2017
Letztes Update: 17. Juli 2019

Linktipp von Kathrin Peters

Ein Symposium, das eine Feier war, oder eine Feier, die ein Symposium war. Agnes Böhmelt und Maja Figge berichten von der Veranstaltung, die zu Ehren von Dorothea Dornhof und Gabriele Dietze im Januar 2017 in Berlin stattfand.

28. Februar 2017
Letztes Update: 17. Juli 2019

Linktipp aus der Redaktion des Gender-Blogs

Judith Butler im Interview über die Figur und Folgen des Donald Trump

5. Januar 2017
Letztes Update: 17. Juli 2019

Linktipp aus der Redaktion des Gender-Blogs

Blogeintrag zum Kolloquium über das Elberskirchen-Hirschfeld-Haus von Queer Nations Berlin

30. Dezember 2016
Letztes Update: 17. Juli 2019

«Time to sync or swim» von Katrin Mayer & Eske Schlüters

Otherkin, die im Körper einer anderen Spezies leben, treffen auf Orlando: Bei Katrin Mayer und Eske Schlüters' Installation werden akustisch Identitätswechsel erfahrbar

23. Dezember 2016
Letztes Update: 25. August 2019

Marie-Luise Angerer über ein ‹leeres› Konzept von politischem Gewicht

Die US-Wahl und die Gender Studies: Race, class, gender, Andere und die Macht der Leerstelle

13. November 2016
Letztes Update: 25. August 2019
the greatest schnuck

Andrea Seier über Väter und Töchter im Film «Toni Erdmann»

Im Kino gewesen, gelacht. Und auch manchmal fast geweint.

19. Oktober 2016
Letztes Update: 25. August 2019
Landahlauts, 2014, Taya Hatun, Istanbul (Ausschnitt)

Nanna Heidenreich über den Burkini

Bilderpolitik ist Körperpolitik ist Schwimmpolitik: vom Neuköllner Columbiabad über Cannes oder Algerien. 

11. September 2016
Letztes Update: 25. August 2019
olympic nail art

von Ulrike Bergermann

Ikonische Läuferinnen wie Caster Semenya und Dutee Chand zeigen: Im Lauf von Organen zu Chromosomen und jetzt zu Hormonen hüten Reinheitsregeln für Sportlerinnenkörper die Normalandrogynie. Neues vom T-Test.

18. August 2016
Letztes Update: 25. August 2019

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