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Gender-Blog

Gabriele Dietze über Ermannungssysteme und das US-Senatshearing Kavanaughs

Disqualifizieren männliche jugendliche Übergriffe auf Frauen überhaupt für irgendein Amt? Trumps Kandidat für das Amt des Verfassungsrichters Kavanaugh wird der versuchten Vergewaltigung beschuldigt und zeigt einmal mehr, wie sexuelle Gewalt zum System gehört.

29. September 2018
Letztes Update: 16. Juli 2019

Angela Koch zum ‹Fall Ronell›

Der sexualisierte Machtmissbrauch auch auf PhD-Student_innen ist dem Bereich der Lehre zuzuordnen. Es braucht die Entwicklung von Perspektiven, wie sich die Universität verändern muss, damit elitäre Verfügungsgewalt und professoraler Herrscherhabitus endlich in die Schranken verwiesen werden.

25. September 2018
Letztes Update: 25. August 2019

von Ulrike Bergermann

Der Fall Ronell kann ein boot camp sein, um ein update feministischer medienperformativer Theorie zu unternehmen, und: um die erkämpften Freiräume für eine Vielzahl von Subjektivitäten nicht wegen eines Falls von sexualisiertem Machtmissbrauch unreflektiert aufzugeben. Das erfordert, eine gewisse mögliche Komplizenschaft durchzudenken: nicht mit Avital Ronell, sondern mit einigen Prämissen, die sie für ihre Arbeit in Anspruch nahm und die in Gender Studies und Medienwissenschaft geteilt werden.

12. September 2018
Letztes Update: 4. Oktober 2019

von Simon Strick

Wie die Kritik an Googles Diversity-Richtlinen Hand in Hand mit Alt-Rights geht: Zum world building Weißer marginalisierter Nerd-Männlichkeit und ihrem Kampf gegen Identitätspolitik im Zeichen angeblicher identitätsbasierter Diskriminierung – vom Rust Belt ins Silicon Valley.

3. September 2018
Letztes Update: 25. August 2019
Pumzi

Kat Köppert über eine filmische Gegenerinnerung der ökolonialen Gegenwart

Gauland leugnet den Klimawandel, ein afrofuturistischer Kurzfilm hingegen zeigt: Mythen, die sich im Kontext der Träume in die Museumsarbeit einfügen und sich gleichzeitig in Bezug auf Gender wie auch auf die Kategorie Mensch transformieren, bilden das dekoloniale Reservoir des Virtual Natural Museums der Zukunft, einer Zukunft, die der ökolonialen Gegenwart eine Alternative anbietet.

23. August 2018
Letztes Update: 17. Juli 2019

von Simon Strick

Im Zuge von #MeToo entstanden ein neues Genre der männlichen Celebrity-Entschuldigung, in dem verschiedene Grade an Einsicht in eigene Privilegien, Akzeptanz von Diskursregeln und an Shittiness (dt. Arschigkeit) verhandelt werden. Diskursfortsetzungen in medialen Formaten, terroristische Gewalttaten, Incels & Co.s schließen sich an.

27. April 2018
Letztes Update: 25. August 2019

Aus der Redaktion des Gender-Blogs

Wie nähert man sich unbekannten Größen am besten? Wie kann man ein Gefühl für Statistik bekommen? Wie bewertet man Zahlen, die praktisch nie medial vermittelt, in Flme und Narrationen gegossen, veranschaulicht, verhandelt, bekannt gemacht werden? Vielleicht durch Schätzen. – Spoiler: Das Ergebnis lautet 191,78082192. Aber was war die Frage?

26. April 2018
Letztes Update: 17. Juli 2019

von Louise Haitz

Ich habe hart aber fair in der Mediathek geschaut (damit Ihr es nicht müsst) und einen Aufsatz geschrieben, der analysiert, wie ‹wir› in Zeiten von #Metoo über sexualisierte Gewalt sprechen (könnten). An die Stelle einer «neutralen Mitte» tritt der Raum, in dem wir uns angehen.

 

14. April 2018
Letztes Update: 17. Juli 2019

von Louise Haitz

Wenn TV-Expert_innen über sexualisierte Gewalt reden, wird es anstrengend. Viele schalten gar nicht erst ein, um sich nicht aufregen zu müssen. Das ist nur vernünftig. Ich habe hart aber fair in der Mediathek geschaut (damit Ihr es nicht müsst) und einen Aufsatz geschrieben, der analysiert, wie ‹wir› in Zeiten von #Metoo über sexualisierte Gewalt sprechen (könnten). - Teil 2 -

7. April 2018
Letztes Update: 17. Juli 2019

Louise Haitz über Diskursstrategien zum Missbrauch – Wie das Schweigen verwalten?

Wenn TV-Expert_innen über sexualisierte Gewalt reden, wird es anstrengend. Viele schalten gar nicht erst ein, um sich nicht aufregen zu müssen. Das ist nur vernünftig. Ich habe hart aber fair in der Mediathek geschaut (damit Ihr es nicht müsst) und einen Aufsatz geschrieben, der analysiert, wie ‹wir› in Zeiten von #Metoo über sexualisierte Gewalt sprechen (könnten).

30. März 2018
Letztes Update: 25. August 2019

Eine Rezension von Konstanze Hanitzsch

Auf den Grenzwegen zwischen Materialität und Geist, Spiritualität, Religion, Vodoo, Poststrukturalismus und neuem Materialismus, Philosophie und – Kunst
Susanne Witzgall (Hg.): Reale Magie, Zürich (diaphanes) 2018

1. März 2018
Letztes Update: 25. August 2019
Bares für Rares (zdf.de)

Eine Lektüre von Gabriele Dietze

Ich brauchte etwas Einfaches. Ich landete bei Bares für Rares. Das läuft zuverlässig zweimal am Tag und am Wochenende gibt’s Auswahlformate mit den jeweils ‹besten› Segmenten.

10. Februar 2018
Letztes Update: 17. Juli 2019
Video-Gruß zum Frauenkampftag

Ein Video-Gruß zum Frauenkampftag von Didi Hock

Meine feministischen Kämpfe sind schon seit einiger Zeit vor allem von körperlichen Erscheinungen geprägt, die ich oft nur durch die vorübergehende Verbindung mit anderen Körpern überschreiten kann. In diesem Sinne ist der folgende Video-Gruß mehr als nur die Aufzeichnung einer Frauenkampftags-Aktion, die ich von meinem Bett aus losgetreten habe. Er ist die audiovisuelle Darstellung eines Miteinander-Werdens.

26. Januar 2018
Letztes Update: 17. Juli 2019
Bystrom Instagram 2017

von Katrin Eva Deja

Was ist ein feministisches Selfie? Eine Austellung zu Infinity Selfies, der Sexualisierung von Schamhaar und einem Upgrade davon, wie wir Körper sehen.

23. Januar 2018
Letztes Update: 25. August 2019
Beta Uprising

von Gabriele Dietze und Simon Strick

Sexuelle Belästigung von Männern an Frauen wird in der Regel unter dem Gesichtspunkt ihrer Opfer – Mädchen und Frauen – diskutiert. Dementsprechend ist der Kriegsruf: «Ich auch», #metoo. Wir stellen die Frage umgekehrt. Wir sehen uns bestimmte Biotope von weniger sichtbaren und weniger ‹hegemonialen› Männlichkeiten an, in denen die sexuellen Objektivierung von Frauen ungebrochen scheint und politische Motive und Konsequenzen hat, denen man in den (Inter-)Netzwerken der politischen Rechten und einer neuen Tabubruchkultur nachspüren kann.   

18. Dezember 2017
Letztes Update: 27. Juli 2019

Sabine Hark und Paula Villa im Gespräch mit Peter Rehberg zur Sexismusdebatte nach «Köln»

Die sexuellen Übergriffe auf Frauen durch mehrheitlich migrantische Männer in der Kölner Silvesternacht 2015/16 haben den Diskurs über Sexismus, Migration und Rassismus in Deutschland verändert. Knapp zwei Jahre später legen Sabine Hark und Paula-Irene Villa einen Essay zu «Köln» und den Folgen vor. Ein Gespräch über die Notwendigkeit einer intersektionalen Analyse, die soziale Dimension von Tatsachen und einen toxischen Feminismus.

18. Dezember 2017
Letztes Update: 17. Juli 2019

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