Gender-Blog

Spotted von Katrin Eva Deja

In einer kleinen Ecke im Klamottenladen «Monki» wurde alles in rosa Farbe einsortiert.

17. Dezember 2017
Letztes Update: 17. Juli 2019

von Katrin Eva Deja

Ich bin es leid, schon wieder Schlagzeilen über Achselhaar-Aufreger zu lesen.

16. Dezember 2017
Letztes Update: 17. Juli 2019

Konstanze Hanitzsch über «Mean greene mother from outer space»

Ein Stück über «die gefährliche Star-Quality von Pflanzen» im Berliner Ballhaus Ost bringt nicht nur die pflanzliche Natur der Frau oder die weibliche Natur der Pflanzen auf die Bühne, sondern Monster, verwachsene Körper und die Erweiterung des Cyborgs.

16. Dezember 2017
Letztes Update: 17. Juli 2019

Linktipps von Ulrike Bergermann

Im Jahr 2017 wurde ein Sammelband heftig diskutiert, den man als eine bissige Selbstkritik der queeren Szene lesen kann oder als Merkmal dafür, dass eine bestimmte affektgeladene und darin gerade nicht selbstkritische Schreibweise von populistischen Bühnen nun auch in einer normalisierten Minorität angekommen ist. In seinem Fahrwasser legte die EMMA ihren Hass auf die Gender Studies neu auf – und deren ausführliche Repliken erhellen den Stand von Forschung und Wissenschaftspolitik. Ein Jahresrückblick mit Empfehlungen.

10. Dezember 2017
Letztes Update: 17. Juli 2019
Geostorm Poster (Ausschnitt)

Wie ein Desaster-Film die Wettermanipulation noch männlicher macht als sie eh schon war, von NIls Matzner und Vanessa Erat

Der Film GeoStorm (2017) bringt nicht nur ein fiktives Wetter-Desaster auf der Leinwand, sondern auch ein Kino-Desaster – Hurrikans zu zähmen, Gewitterwolken zu zerschlagen und globale bzw. regionale Temperaturen anzupassen vermittelt dank tosender Spezialeffekte und einer heldenzentrierten Handlung, dass Wetterkontrolle ein Männerprojekt sei: ein wahrer GenderStorm.

6. Dezember 2017
Letztes Update: 17. Juli 2019
Al Franken groping

von Gabriele Dietze

Sexisten und Grabscher bleiben an der Macht. Dennoch: #Aufschreie erschüttern eine habitualisierte affektive Wohlfühlgrundlage namens Sexismus. Eine Analyse mit psychoanalytischen und anderen Meta-Ebenen.

24. November 2017
Letztes Update: 17. Juli 2019

Konstanze Hanitzsch über Alter, Zeit und die Verkörperung feministischer Geschichte

Nach dem feministischen Klassiker Guten Morgen, Du Schöne von Maxie Wander (1977) bezieht sich ein neuer Interviewband mit Frauen und Transmenschen auf dieses Stück Literaturgeschichte, Nadine Kegele: Lieben muss man unfrisiert (2017)

6. November 2017
Letztes Update: 17. Juli 2019

Wir sind alle Heidis Mädchen, von Louise Haitz und Mandy Gratz

Eine junge Frau, das heißt heute: Nicht-/Heidis Girl zu sein, ist schmerzhaft. Ein Schmerz, der sich auch in den Protestbildern zeigt und den wir teilen. Vulvarines, die die Schönheitsideale als Utopien benennen, formulieren selbst ihre Kritik von einem utopischen Ort der Überwindung aus. Die Sprachlosigkeit über die vielfältigen Dimensionen der Unterwerfung zur Frau benötigt aber Projektionsflächen wie Germany's Next Top Model, um ihren eigenen Schmerz über das Gewordensein auszudrücken. Sie ist Ausdruck des Leids, das weibliche Subjektwerdung in einer bürgerlichen Gesellschaft bedeutet. Dieses Aus einem Schmerz heraus-Sprechen ist notwendig, um Unadressierbares codiert adressierbar zu machen. Für eine solidarische Kritik, die die durch die Codierung bedingte Distinktion auflöst, ist aber auch eine Auflösung dieser Codierung notwendig und damit eine Auflösung des medialen Rahmens und der nicht einlösbaren Freiheitsversprechen.

28. Oktober 2017
Letztes Update: 17. Juli 2019

Gabriele Dietze über sexuelle Belästigung, Gefallen und Gefälligkeiten

Millionen Dollar werden seit Jahrzehnten bezahlt, um Top-Medienbosse und Manager von Verurteilungen wegen sexueller Gewalt freizukaufen. Sind wir überrascht?

27. Oktober 2017
Letztes Update: 17. Juli 2019

Linktipp aus der Redaktion des Gender Blogs

«Was prallt im Fräulein aufeinander? Ausgerechnet sie, die keine Staatsbürgerin ist, vertritt den Staat und sein Post- und Fernmeldemonopol, ausgerechnet sie ist Beamtin.

25. Oktober 2017
Letztes Update: 17. Juli 2019
Save Our Care (Quelle: Wikimedia)

von Gabriele Dietze

Trumps Amtsbilanz ist verheerend. Warum halten trotzdem auch die an ihrer ‹Liebe› zu ihm fest, die nur zu verlieren haben?

19. Oktober 2017
Letztes Update: 17. Juli 2019

von Konstanze Hanitzsch

In Zeiten von «fake news» bzw. in «postfaktischen» Zeiten muss auch dem Irrationalen mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Nicht das Irrationale selbst ist die Gefahr – vielmehr die strikte Trennung von Vernunft und Irrationalität.

3. Oktober 2017
Letztes Update: 17. Juli 2019
Lala Meredith-Vula, aus der Serie «Blood Memory», 1990 (documenta 14)

Die documenta 14 ist zu Ende, von Kathrin Peters

Die documenta gehört sicher zu den schlechtgeredeten Ausstellungsformaten. Aber dieses Mal war es besonders schlimm.

1. Oktober 2017
Letztes Update: 17. Juli 2019

von Ulrike Bergermann

Advanced Internet Studies: Loungige Teeküche nur für Männer

18. August 2017
Letztes Update: 17. Juli 2019

Von Andrea Seier

Ein Kommentar zur Klassenfrage in der Eribon-Lektüre und zur Politisierung von Scham

15. Mai 2017
Letztes Update: 17. Juli 2019

Linktipp von Kathrin Peters

Ein Symposium, das eine Feier war, oder eine Feier, die ein Symposium war. Agnes Böhmelt und Maja Figge berichten von der Veranstaltung, die zu Ehren von Dorothea Dornhof und Gabriele Dietze im Januar 2017 in Berlin stattfand.

28. Februar 2017
Letztes Update: 17. Juli 2019

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