Medium | Format

MEDIUM | FORMAT Heft 22 thematisiert den Formatbegriff aus film- und medienwissenschaftlicher Perspektive: Formate sind technische Maßeinheiten zur Normierung und Verwaltung medialer Anwendungen und Apparaturen; sie beeinflussen die Art und Weise, wie Medien erscheinen, operieren und erfahrbar werden. Das gibt Anlass für eine Reflexion der Bezüge zwischen Medien, wiederkehrenden Techniken und ihren historischen (Dis-)Kontinuitäten.

22 (1/2020): Medium | Format
22 (1/2020) – Medium | Format
Aus dem Inhalt:

Über Normen, Abweichungen und Affordanzen. 640 x 480Erfurt dekolonisieren – Mikropolitik der BaumwolleKonnektiver Zynismus – Habilitation und gute Arbeit – Methoden-Diskussion – Intermedialität revisited 

Bildmotiv: Olia Lialina

Aus den Blogs

Open-Media-Studies-Blog

Zur Vorbereitung auf das geplante Methoden-Handbuch Digitale Medien und als Beitrag zu einer offenen Methodendiskussion im Fach kuratieren wir (Laura Niebling, Felix Raczkowski, Maike Sarah Reinerth und Sven Stollfuß) in den kommenden Monaten eine Sonderreihe zu «Digitale Medien und Methoden» im Open-Media-Studies-Blog mit ‹Werkstattberichten› zu den in der medienwissenschaftlichen Forschung eingesetzten Methoden. Der achte Beitrag der Sonderreihe stammt von Sven Stollfuß und Andreas Weich und beschäftigt sich mit der medienwissenschaftlichen Adaption und Anwendung der Dispositivanalyse.

4. September 2020
Open-Media-Studies-Blog

Auf der Basis einer ersten Zwischenevaluation kann ein kleiner Einblick gegeben werden, wie das Bürger_innenforschungsprojekt tatsächlich verlaufen ist, und erste Erfahrungen formulieren. Diese können, in Ergänzung der im zweiten Teil dieses Blogbeitrags aufgeführten Basisanforderungen, bei der Konzeption eines Bürger_innenforschungsprojektes hilfreich sein.

3. September 2020
Gender-Blog

Trotz hektischer Bemühungen der Corona-Miniserien-Heldin, die alte Ordnung aufrecht zu erhalten, sind es ihr rührendes Scheitern und die exzessive Klage, die immer wieder den Horizont für eine neue Post-Corona-Geschlechterordnung öffnen.

30. Juli 2020
Open-Media-Studies-Blog

Der Open-Media-Studies-Blog blickt auf ein aufregendes erstes Halbjahr 2020 zurück. Wir wünschen allen Leser_innen und Autor_innen eine erholsame und regenerative vorlesungsfreie Zeit!

26. Juli 2020
Open-Media-Studies-Blog

Der siebente Beitrag der Sonderreihe zu «Digitale Medien und Methoden» stammt von Kevin Pauliks und Jens Ruchatz und beschäftigt sich mit einer bildpraxeologischen Methodik zur Erschließung von Bildpraktiken in Sozialen Medien.

24. Juli 2020
Open-Media-Studies-Blog

Archive haben in Tagen der Ausgangsbeschränkung Konjunktur. Glücklich ist dieser Tage, wer in seinem Haushalt über mehrere Bibliothekslizenzen verfügt. Etliche Archive haben Teilbestände in den vergangenen Jahren als Digitalisate online verfügbar gemacht.

24. Juli 2020

Online

Web-Extra

On the Feminist Critique of the Anthropocene, Decolonising Geology and Sensing Media Environments

Drawing from the observation of a general saturation in the discourses centered around the Anthropocene, Jennifer Gabrys and Kathryn Yusoff argue for radical and ongoing critique of hegemonic practices of knowledge. The conversation addresses questions of materiality in Media Studies and Geology, alternative methodologies, modes of participation, sensation and representation and sketches ways.

9. Juli 2020
Web-Extra

Beobachtungen zum Genre des kurzen Brieffilms

Der Umstand, dass Kinofilme, ähnlich wie Briefe, zwischen ihrer Abfassung und ihrer Betrachtung Raum- und Zeitverschiebungen durchmachen, mag banal klingen. Der Untersuchung wert dagegen erscheint die filmische Sendungsform hinsichtlich der Verschiebungen, die mit spezifischen Korrespondenzweisen verbunden sind.

1. Juli 2020
Web-Extra

Corona-Kino. Das politische Vorausahnen und die Ahnengalerie der verschobenen Filme

Corona ist kategorisch: Die Pandemie ist ‹gründlich›, umfassend. Im symbolischen Sinn heißt das (und das ist ein sehr wichtiger Sinn, da wir ja – nicht nur als Kino konsumierende Wesen – stets auch in symbolischen Ordnungen leben): Corona bietet Bezugspunkte, einen Sinn-Rahmen für nahezu alles, was ist und was kommt. So auch für kommende Filme.

3. Juni 2020

Vorschau

Call for Papers

In digitalen Kulturen gewinnt Spielen eine gesellschaftliche Relevanz, die nicht mehr nur bedeutet, sich den Entgrenzungen neoliberaler Arbeitsformen oder der Verwertungslogik des Military-Entertainment-Komplex zu unterwerfen, sondern es auch ermöglicht, Widerstand gegen diese Machtformen zu leisten, alternative Zukünfte zu explorieren oder auch Strategien affektiver Mobilisierung zu entwickeln.

Texteinreichungen bis Ende Februar 2021
ZfM 25, erscheint im Oktober 2021
Call for Papers

‹Sorge› steht für Kümmern oder Fürsorge – und damit in einem direkten Zusammenhang mit (historischen) Formen der Regierung, der Verbesserung des allgemeinen Wohlergehens. Ebenso aber konnotiert der Begriff ‹Besorgnis›, also unangenehme Affekte der Unruhe und Gefahr.

Texteinreichungen bis Ende September 2020
ZfM 24, erscheint im April 2021