Künstliche Intelligenzen

Medien bilden KÜNSTLICHE INTELLIGENZEN. Denn sie sind immer schon an der Entstehung und Erscheinung, an der Ansicht und den Vorstellungen Künstlicher Intelligenzen und ihren Technologien maßgeblich beteiligt. Mit der gegenwärtigen Konjunktur maschineller Lernverfahren und künstlicher neuronaler Netzwerke hat die Bedeutung von Medien – für die Ausbildung und Anwendung von smart machines – noch einmal deutlich zugenommen. Der Schwerpunkt thematisiert, wie diese mediale Dimension bestimmt werden kann in Bezug auf Technologieentwicklung, Ideen- und Wissensgeschichte sowie soziotechnische Imaginationen, die rund um Künstliche Intelligenzen entstanden sind.

21 (2/2019): Künstliche Intelligenzen
21 (2/2019) – Künstliche Intelligenzen
Aus dem Inhalt:

Über Diskurse, Wissenschaftsgeschichte, Imaginationen und Soziotechniken – «You Are All I See» – Ein Uni-Film von Max Linz – Mit Maren Kames am LyriktelefonNaturvorstellungen in der MedientheorieMethoden-DebatteÜber Prokrastination

Foto: «An AI Memory Game» Screenshots aus einer Online-Video-Datenbank

 

Foto: «An AI Memory Game» Screenshots aus einer Online-Video-Datenbank

Aus den Blogs

Open-Media-Studies-Blog

Nach Jahren voller Mühe und Selbstzweifel, Inspiration und Gedankensprünge, Hochs und Tiefs endlich geschafft: die Dissertation ist abgegeben, die Disputation erfolgreich überstanden. Nun kommt die Frage, wo und wie das große Werk publizieren?

16. Oktober 2019
Open-Media-Studies-Blog

Um 1970 sah die wissenschaftliche Kommunikation über das Netz zunächst überaus vielversprechend aus. Als erste, vereinzelte Knotenpunkte auf einer Landkarte begann für die US-amerikanischen Universitäten Ende der 1960er-Jahre die Geschichte des Internets. Zunächst finanziert von der 1958 gegründeten DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency, eine Behörde innerhalb des US-Verteidigungsministeriums), war das als ARPANET bezeichnete Netzwerk für die beteiligten Wissenschaftler_innen von Beginn an weit mehr als ein mögliches militärisches Instrument.

24. September 2019
Open-Media-Studies-Blog

Einleitung zur vierteiligen Reihe über wissenschaftliche Webseiten. Darin soll es, ausgehend vom historischen Verhältnis von Internet und Wissenschaft (Teil 1), um die Anforderungen und konkrete Planungsfragen für Projektwebseiten (Teil 2 und 3) sowie einige Strategien für deren Bewerbung und Vernetzung heute und in der Zukunft gehen (Teil 4).

24. September 2019
Open-Media-Studies-Blog

Wir möchten zur Methodendebatte in der Medienwissenschaft beitragen, indem wir das erste Methoden-Handbuch der deutschen Medienwissenschaft für die Erforschung digitaler Medien angehen. Wir rufen hiermit alle Kolleg_Innen auf, ein solches Methoden-Handbuch Digitale Medien mit uns zu diskutieren und zu gestalten.

6. September 2019
Gender-Blog

Subjektivierungsweisen und Affektpolitiken zwischen SUVisierung und radfarenden Regelübertretungen: Wo Infrastrukturen Irren machen.

26. August 2019
Gender-Blog

Ein Dokumentarfilm lehrt, Verkehrsinfrastrukturen materiell wie symbolisch, ideologisch und affektiv zu verstehen - eine feministische Intervention in die Subjektivierungsweisen, die uns das Bewegen im öffentlichen Raum auferlegt.

26. August 2019

Online

Buchbesprechung

‹Propaganda› scheint derzeit – betrachtet man die Diskussionen in Sozialen Netzwerken – ein erstaunlich weit verbreitetes Phänomen zu sein. Der Vorwurf, Aussagen anderer seien Propaganda, scheint sich im politischen Diskurs – und insbesondere im Social Web – zu häufen. Befördern Soziale Medien als dezentralisierte Distributionsmedien verschiedenster Meinungen, Haltungen und (Falsch)Informationen propagandistische Tendenzen? Welche – den Sozialen Medien immanente – Instrumente können in besonderer Weise propagandistischen Zwecken dienen?

13. Oktober 2019
Buchbesprechung

«We did not cross the border, the border crossed us», sagen die migrantischen Aktivist_innen an der mexikanisch-US-amerikanischen Grenze. Die Kategorisierung der Migration und die Person des_der Migrant_in existieren nicht jenseits der Formierung von Nation und Volk. Im Land der Ankunft bleibt diese Kategorie für die grenzüberschreitende Bewegung die anhaltende Bezeichnung für diejenigen, die nicht zum eigentlichen Volk gehören und als ‹fremd› gekennzeichnet bleiben.

17. September 2019
Buchbesprechung

Die Suche nach empirischen medienwissenschaftlichen Methoden, die sich von sozialwissenschaftlichen Ansätzen unterscheiden und sie sinnvoll ergänzen können, ist ein wichtiges Anliegen der aktuellen Forschung. Methodenworkshops sind feste Bestandteile medienwissenschaftlicher Forschungsprogramme.

6. August 2019

Vorschau

Call for Papers

Der Begriff der Zirkulation wird im wissenschaftlichen Diskurs verwendet, um die Bewegung von Nachrichten, Filmen und Serien, aber auch von Containern, Viren und Geld, von Affekten, Formularen und Elektrizität zu erfassen. Insbesondere im Kontext der ANT zielt er darauf ab, die Herstellung von Ordnungen durch das Nachzeichnen materieller Verknüpfungen zu verstehen.

Texteinreichungen bis Ende Februar 2020
ZfM 23, erscheint im Oktober 2020
Heftvorschau

Formate sind technische Maßeinheiten zur Normierung und Verwaltung medialer Anwendungen und Apparaturen. Sie setzen damit die Regeln fest, nach welchen sich die Wirksamkeiten von Medien in ihren Reproduktions- und Zirkulationsverhältnissen entfalten lassen. Formate beeinflussen die Art und Weise, wie ein Medium erscheint, operiert, reguliert, kommuniziert und erfahrbar wird.

ZfM 22, erscheint im April 2020