08 (1/2013) – Medienästhetik

Inhalt
Schwerpunkt 

Der Schwerpunkt «Medienästhetik» findet seinen Ausgangspunkt in einer Beobachtung Félix Guattaris, die in ihrer ganzen Dringlichkeit vermutlich erst heute einzusehen ist: Die Produktion von Subjektivität, die mit der allgemeinen Kybernetisierung der Lebensform einhergeht, wurde von Guattari als eine Frage der Ästhetik pointiert. Die medientechnologische Situation, die hinter dieser Neubewertung des Ästhetischen steckt, hat sich in den letzten 20 Jahren durch den Eintritt in eine Prozesskultur, wie sie die multiskalaren, netzwerkbasierten, environmentalen Medien des 21. Jahrhunderts bringen, ebenso verschärft wie ausdifferenziert.

Ein Gespräch über algorithmische Ästhetik, automatisches Denken und die postkybernetische Logik der Komputation

Der Mobilitätskomplex aus der Perspektive der Neuen Netzwerktheorie

Über Meme, Hacking und Individuation

Über Medienästhetik und digitale Objekte

Auditive Medienästhetiken unscheinbarer Signale

Bildstrecke 
Laborgespräch 

Medien und Massen der CERN-Teilchenphysiker

Extra 
Debatte 
Werkzeuge 
Besprechungen 

Neuere Arbeiten zu filmischen Aufarbeitungen des Holocaust

Neue Perspektiven auf Materialität und Virtualität der Diagramme

Medientheorie, Schwärme und Insekten

08 (1/2013) – Medienästhetik