04 (1/2011) – Menschen & Andere

Inhalt
Schwerpunkt 

Menschen & Andere Differenzsetzungen zwischen Mensch, Tier und Maschine liegen dem abendländischen Humanismus zugrunde – und sie sind genauso wie die Träume der Entdifferenzierung durch mediale Techniken informiert. Dieses Heft befragt mimetische Operationen zwischen den Arten sowie Reanthropomorphisierungstendenzen in unterschiedlichen Diskursen: in der synthetischen Biologie, der Tierverhaltensforschung, in der Philosophie, in der frühen Soziologie, in der Science-Fiction-Literatur sowie im Film. Die Beiträge sondieren die aktuelle Ausweitung der Kontaktzonen zu(m) Anderen: Welche epistemologischen, ästhetischen und politischen Konsequenzen einer solchen Ausweitung lassen sich derzeit beobachten und antizipieren?

Fertigungsmechanismen ‹verlässlich lebensfähiger› biologischer Entitäten

Science, Fiction und Gender in Dietmar Daths Roman Die Abschaffung der Arten

Zoologie, Kinematografie und Gender

Insektengesellschaften und die Suche nach den Medien des Sozialen

Zu Donna Haraways Konzept des situierten Wissens

Bildstrecke 
Laborgespräch 
Extra 
Debatte 

Diagnose einer gescheiterten Fusion

Besprechungen 
04 (1/2011) – Menschen & Andere