03 (2/2010) – Aufzeichnen

Inhalt
Schwerpunkt 

Aufzeichnen Dass der Akt des Aufzeichnens das Aufgezeichnete erst hervorbringt, ist keine banale Feststellung: Denn die Techniken und Verfahren bedingen, was überhaupt aufgezeichnet werden kann; und so legt umgekehrt das Aufgezeichnete immer auch Zeugnis von den Prozeduren des Aufzeichnens ab. Prozess und Resultat verbindet eine Epistemologie des Medialen, die den Widerständen, dem Unwägbaren Raum gibt. Diesen Bewegungen geht das Heft 3 der Zeitschrift für Medienwissenschaft nach und zeigt dabei, wie Medientechniken, Institutionen und Gegenstände zusammenwirken: Zeichnung und Fotografie, Malerei und Digitalaufnahme, Mikrofilm und Bibliothek, Partitur und Film, Notizblock und Smartphone, Architektur und Wissenschaft.

Einleitung in den Schwerpunkt

Zeichnen und Aufzeichnen als Konzeptualisierungen der fotografischen Medialität

Ivan Ladislav Galeta: Auf-Zeichnungen

Mikrofilme, amerikanische Kosmopoliten und die Entdeckung des Copyrightproblems in den 1930er Jahren

Bildstrecke 
Laborgespräch 
Extra 

McLuhan, der Computer und die Taste

Besprechungen 
03 (2/2010) – Aufzeichnen